AdW-Kanute Mauritz Hennies ist Vize-Europameister

Nach der nationalen Qualifikation sah es zunächst so aus, als ob im Jahr 2018 kein Berliner Nachwuchskanute den Sprung in die Nationalmannschaft der Junioren schafft. Nach der internationalen Regatta in Piestany am ersten Juniwochenende stellte der Deutsche Kanuverband (DKV) jedoch fest, dass für die Kanurennsport-Europameisterschaften der Junioren im italienischen Auronzo ein weiterer Sportler benötigt wird. Es wurde entschieden, den 18-jährigen AdW-Sportler Mauritz Hennies nachträglich für die JEM zu nominieren. Diese Chance hat Mauritz am 1. Juli bravourös genutzt und kann sich jetzt Vize-Europameister nennen. Hinzu kommt noch eine weitere Bronzemedaille im Zweier.

Für die Abteilung Segeln/Kanu des AdW sind dies die bisher größten sportlichen Einzelerfolge.

Mauritz (rechts) mit seinem Zweierpartner Elias Kurth vom KC Potsdam
Foto: Martina Amrein, Deutscher Kanuverband

Als Schlagmann paddelte Mauritz im Vierer-Kajak über die 500m-Distanz mit Max Korehnke von der SG Lauenhain, dem Dresdner Moritz Wehlend und Elias Kurth vom KC Potsdam vor der malerischen Alpenkulisse zu Silber. Das ostdeutsche Quartett erzielte damit das beste Ergebnis der deutschen Nationalmannschaft bei den Wettkämpfen in den Dolomiten.

Foto: Martina Amrein, Deutscher Kanuverband

Die Vier Sportler hatten sich durch einen Sieg im Vorlauf direkt für das Finalrennen qualifiziert. In dem bis zum letzten Meter äußerst spannenden Finale erkämpften sich die vier Sportler knapp sieben Zehntelsekunden hinter dem Siegerboot aus Weißrussland, zeitgleich mit dem russischen Boot, den zweiten Platz. Für die Entscheidung wurden die Zielfotos herangezogen. Auf den Bildern sieht man sowohl das deutsche Boot, als auch das russische genau gleich ins Ziel kommen. Somit gab es zwei zweite Plätze. Obwohl die Zeitmessung auf die 1/1000 Sekunde genau erfolgte, war kein Unterschied auszumachen.

Foto: www.europecanoeevents.com

Die deutschen und die russischen Sportler marschierten für die Siegerehrung nebeneinander zum Podest für den zweiten Platz. Dort gab es dann ein großes Gedränge. Die russische Nationalflagge und die Bundesflagge wurden gemeinsam am Flaggenmast gehisst.

Foto: Federazione Italiana Canoa Kayak

Für Mauritz war dies bereits die zweite Medaille in Auronzo. Am Sonnabend zuvor war er im „olympischen“ Zweier über 1000 Meter mit seinem Partner Elias Kurth auf den Bronzerang gepaddelt. In dem Rennen lagen Mauritz und Elias an der 250m-Marke zunächst noch auf Platz 6. Bis zur 500m-Marke konnten sie sich dann aber auf Platz 3 vorkämpfen und diese Platzierung bis ins Ziel halten. Wiederum gewann das weißrussische Boot, dieses Mal vor dem tschechischen Boot.

Foto: Martina Amrein, Deutscher Kanuverband

Zu den Junioren-Europameisterschaften entsendet der DKV traditionell seine „2. Garde“ während sich die so genannte A-Mannschaft im Trainingslager auf die Junioren-Weltmeisterschaften vorbereitet. Andere Nationen nutzen hierfür auch die Europameisterschaften. So ist es zu erklären, dass der erfolgsverwöhnte DKV insgesamt nur 3-mal Edelmetall im Medaillenspiegel der EM verzeichnen konnte.

Umso höher ist es zu bewerten, dass zwei der drei Medaillengewinne des DKV-Teams mit auf Mauritz Konto gehen. Dies lässt bei Mauritz auf weiteres Potential in der Zukunft hoffen.

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Cross-DM 2018: Erste Titel vergeben – Möbis U23-Meister

Cross-DM 2018: Erste Titel vergeben – Möbis U23-Meister

Bensheim (rad-net) – Der ersten Titel wurden bei der Deutschen Querfeldein-Meisterschaft 2018 in Bensheim (Hessen) vergeben. Maximilian Möbis (Berliner SV AdW) wurde U23-Meister im Cross. Jasper Levi Pahlke (Harburger RG) und Clea Seidel (RadTeam Seidel Luckenwalde) gewannen in der weiblichen Jugend U17, Benjamin Krüger (TSV Niederstaufen) und Liv Kaja Baacke (RSG Augsburg) sicherten sich die Siege in der U15 und bei den Masters 3 war Michael Stenzel (KJC Ravensburg) erfolgreich.

Das Rennen der Männer U23 verlief äußerst spannend. Zunächst hatte sich eine dreiköpfige Gruppe mit Maximilian Möbis, Paul Lindenau (Stevens Racing Team) und Niklas Märkl (Development Team Sunweb) an die Spitze gesetzt, Frederik Hähnel (LKT-Team Brandenburg) lauerte auf dem vierten Rang mit rund zehn Sekunden Rückstand. Märkl musste jedoch in der dritten Runde reißen lassen, so dass Möbis und Lindenau noch zu zweit an der Spitze lagen. Zur Rennhälfte verschärfte Lindenau das Tempo und konnte auch eine Lücke von rund zehn Sekunden zu Möbis reißen. Doch der kämpfte sich zurück, hielt das Tempo hoch und lag schließlich alleine an der Spitze, während Lindenau mehr und mehr an Boden verlor, bis zu einer halben Minute. Das nutzte Hähnel, um sich auf Platz zwei zu schieben. Doch auf Möbis konnte er auch keine Zeit mehr gut machen.

Maximilian Möbis siegte mit 27 Sekunden Vorsprung auf Frederik Hähnel. Paul Lindenau konnte mit 36 Sekunden Rückstand zum Sieger noch vier Sekunden vor Niklas Märkl ins Ziel retten und holte die Bronzemedaille.

Der BSV AdW ist stolz auf die Entwicklung seines Eigengewächses und gratuliert Maximilian zu diesem Wahnsinnserfolg!

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Sporthalle Merlitzstrasse kann wieder genutzt werden

Das Sportamt Treptow-Köpenick hat zum September die Sporthalle an der Merlitzstrasse wieder für die sportliche Nutzung freigegeben. Damit kehren die Vereine zurück in die Halle nach Adlershof. Volleyball, Judo, Gymnastik, Bodenturnen usw. kann wieder wie gewohnt stattfinden.

Allerdings besteht noch eine Einschränkung. Durch die Sanierung von Schulturnhallen im Bezirk wird die Halle tagsüber (bis 16Uhr) für den Schulsport genutzt. Vereine können erst ab 16Uhr die Halle nutzen. Sobald die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, kann die Halle wieder ganztags durch die Vereine ausgelastet werden.

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